Juni

Kinder, wie die Zeit vergeht. Nun ist schon wieder ein Monat rum, der Juni hat begonnen, der Sommer lässt auch nicht mehr lange auf sich warten, und außerdem steht uns eine WM ins Haus. Alles keine guten Nachrichten für die Kinobranche, die in eine Art Angststarre verfallen ist und keine großen, neuen Filme startet. Schade auch.

Für mich könnte sich das als Glücksfall erweisen, da ich immer noch nicht dazu gekommen bin, alle Mai-Filme zu sehen, die ich gerne anschauen wollte. Neue Filme, auf die ich mich freue, gibt es ja leider nicht, und damit wäre meine persönliche Juni-Vorschau eigentlich schon zu Ende. Danke fürs Lesen und bis morgen…

Nun gut, ein, zwei Filme gibt es vielleicht doch noch, über die ich mich auslassen möchte. So startet nächsten Donnerstag Vielen Dank für nichts von zwei alten Studienfreunden von mir, denen ich kräftig die Daumen drücke und ganz viele Besucher wünsche. Nach dem, was ich bislang gehört habe, soll der Film ganz vorzüglich gelungen sein.

Das Schicksal ist ein mieser Verräter ist einer dieser Filme (todkrankes Mädchen, das tapfer sein Los erträgt und sich zum ersten Mal verliebt), die man sich nur im Sommer antun kann, wenn man wahnsinnig gut gelaunt ist und nicht gerade selbst ein todkrankes Mädchen in der Familie hat. Der Trailer hat mir allerdings gut gefallen.

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Über Pi Jay

Eher ein Mann des geschriebenen Wortes, der mit fünfzehn Jahren unbedingt eines werden wollte: Romanautor. Statt dessen arbeitete er einige Zeit bei einer Tageszeitung, bekam eine wöchentliche Serie - und suchte sich nach zwei Jahren einen neuen Job. Nach Umwegen in einem Kaltwalzwerk und dem Öffentlichen Dienst bewarb er sich erfolgreich bei der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg. Er drehte selbst einige Kurzfilme und schrieb die Bücher für ein halbes Dutzend weitere. Seit 1999 arbeitet er als freier Autor, Lektor und Dramaturg und inzwischen auch als Romanautor...