Der große Trip – Wild

Das Wandern habe ich erst in den USA entdeckt, als wir die traumschönen Nationalparks im Südwesten erkundet haben, in denen man die grandiosesten Panoramen nur erblickt, wenn man das Auto verlässt und einige Stunden durch die Natur stapft. Weshalb wir dort meistens nur Europäer getroffen haben, aber das ist eine andere Geschichte.

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Ju-On: Origins

Vergangenes Jahr wurde ein Reboot von The Grudge in den Kinos gestartet, allerdings mit sehr mäßigen Kritiken und überschaubarem Erfolg. Neben Ringu bzw. dem amerikanischen Remake Ring gehören die Filme der Ju-On-Reihe von Takashi Shimizu zu den bekanntesten japanischen Horrorfilmen der letzten Jahrzehnte. Shimizu selbst hat 2004 mit The Grudge ein US-Remake seines Hits gemacht, das auch hierzulande gut ankam. Neben dem oben genannten US-amerikanischen Reboot wurde 2020 noch eine Netflix-Serie veröffentlicht, die Ju-On: Origins heißt und die Vorgeschichte des verfluchten Hauses beleuchtet. Diese habe ich mir neulich angesehen.

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Lloronas Fluch

Vergangene Woche, der eine oder andere hat es vielleicht mitbekommen, waren wir in Berlin. Ein Arbeitsurlaub sozusagen, mit Recherchen in staubigen Bibliotheken und vielen wunderbaren Treffen mit Verleihern, Produzenten, Schauspielern, Verlegern sowie Freunden und Familie. Gelegentlich blieb sogar noch etwas Zeit zum Sightseeing, aber leider nicht für einen Kinobesuch. Deshalb habe ich den dritten Teil der Conjuring-Reihe noch nicht gesehen, aber dafür vor einiger Zeit einen Film, der sehr lose mit dem Franchise verbunden ist …

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Mud – Kein Ausweg

Als der Film 2012 seine Premiere in Cannes hatte, wurde er von den Kritikern gefeiert, und auch beim Publikum kam er gut an, gemessen an seinem imdB-Wert. Bei uns lief er dennoch nicht im Kino, was ich einerseits überraschend finde, andererseits habe ich ihn, als ich das Drehbuch seinerzeit für den Filmeinkauf gelesen habe, ebenfalls für diese Auswertungsform nicht empfohlen.

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Seraphim Falls

Hin und wieder habe ich Lust, mir einen Western anzuschauen. Das kommt nicht allzu häufig vor, aber man hat ja auch nicht jeden Tag Appetit auf Pizza. Als ich auf diesen Film gestoßen bin, wusste ich gar nichts über ihn, fand aber die Besetzung ziemlich spannend …

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Freaky

Es ist nicht einfach, dem mittlerweile doch recht blutleeren Genre des Slasherfilms noch etwas Neues abzugewinnen, daher ist die Grundidee eines Crossovers mit einer Körpertauschgeschichte ziemlich gelungen. Regisseur Christopher Landon, ein Sohn des TV-Stars Michael Landon, hat mit dem Paranormal Activity-Franchise sowie den beiden Happy Deathday-Filmen bereits Horrorerfahrungen gesammelt, und der Trailer sah auch verdammt gut aus. Und da zu erwarten war, dass der Film schneller wieder aus den Kinos verschwindet als andere Produktionen, war dies unser erster Besuch in einem Lichtspielhaus nach der landesweiten Öffnung Anfang Juli.

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Ma – sie sieht alles

Dies ist ein Beitrag aus der Rubrik: Eigentlich hätte ich es besser wissen müssen. Als der Film vor zwei Jahren in die Kinos kam, war ich noch verhalten neugierig, weil ich die Besetzung interessant fand und Blumhouse einige gute Filme produziert hat. Dass ich den Film dann doch nicht gesehen habe, lag am schwachen Trailer und den schlechten Kritiken.

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The Sisters Brothers

Obwohl kein ausgewiesener Fan oder gar Kenner des Genres, sehe ich hin und wieder gerne einen Western. Einige Klassiker stehen immer noch auf meiner Watchlist, aber wer weiß, wann ich dazu komme, sie nachzuholen? Vor allem wenn es immer wieder Neo-Western gibt, die von der Kritik gelobt werden und einen heutigen Blick auf den Wilden Westen werfen, der wesentlich differenzierter ist.

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Nobody

Der Trailer hat mich neugierig gemacht, erinnerte er doch stark an John Wick und wartete mit einem überraschenden Actionhelden auf. Es scheint seit einiger Zeit Mode zu sein, ältere Männer mit diesen Rollen zu besetzen, und vor allem Liam Neeson ist so zu einer bemerkenswerten Nischen-Karriere gekommen, die ein Schauspieler seines Könnens eigentlich gar nicht nötig gehabt hätte. Und anders als frühere Typen dieser Art, ich denke da mal an Roger Moore als James Bond, wissen die Oldies von heute, wie man richtig zuschlägt, und scheuen auch vor dreckigen Tricks nicht zurück. Bei Moore hatte man immer das Gefühl, er sorge sich zu sehr um den Sitz seiner Frisur, um sich anständig zu prügeln.

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