Juni

Kaum zu glauben, dass das Jahr bald wieder zur Hälfte vorbei ist. Ich will an dieser Stelle außerdem schon mal eine Ankündigung machen: Ab nächster Woche bin ich für drei Wochen im Urlaub. Normalerweise würde ich dann täglich einen Reisebericht posten, aber da ich mich in erster Linie erholen möchte und (noch) relativ wenig unternehmen will, werde ich mich wohl nur hin und wieder einmal melden – sofern es aus Kreta etwas zu berichten gibt …

Für alle, die hierbleiben und ins Kino gehen wollen, gibt es im Juni eine eher kleine, aber dafür recht feine Auswahl an neuen Produktionen. Mal sehen, welche davon bei meiner Rückkehr noch laufen.

Von X-Men: Dark Phoenix haben wir schon einige Minuten gesehen, die äußerst spannend waren. Vermutlich sehe ich den sogar noch in Deutschland.

Men in Black: International könnte noch einmal richtig Spaß machen, auch wenn Will Smith und Tommy Lee Jones diesmal nicht mit von der Partie sind.

Für Brightburn: Son of Darkness spricht die originelle Grundidee, aus Superman einen juvenilen Schurken zu machen. Das macht mich neugierig.

Für Herr der Ringe– und Arthaus-Fans dürfte Tolkien ein absolutes Muss sein, um etwas mehr über die Entstehungsgeschichte der Fantasy-Klassiker zu erfahren.

Ehemaliger Babysitter verknallt sich in ihren einstigen Schützling, das klingt schon nach einer netten Komödie, wenn es sich dabei noch um die amerikanische Außenministerin handelt, bekommt das sogar noch eine politische Dimension: Long Shot – Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich.

Der Klavierspieler vom Gare du Nord sieht nach einem sehr schönen cheerie movie aus. Da ist Musik drin!

Pets 2 macht da weiter, wo der witzige erste Teil aufhörte und erzählt mehr aus dem Leben neurotischer Großstadt-Haustiere.

Zuletzt noch etwas Dokumentarisches. In They Shall Not Grow Old erzählt Peter Jackson vom Ersten Weltkrieg und hat dafür altes Filmmaterial aufwändig restauriert, digitalisiert, koloriert und vertont. Schon der Trailer ist richtig gut.

Ich denke, bei dieser Auswahl ist für jeden Geschmack etwas dabei, und ich hoffe, dass ich wenigstens den einen oder anderen davon noch sehen kann, wenn ich Ende Juni zurückkehre.

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Über Pi Jay

Eher ein Mann des geschriebenen Wortes, der mit fünfzehn Jahren unbedingt eines werden wollte: Romanautor. Statt dessen arbeitete er einige Zeit bei einer Tageszeitung, bekam eine wöchentliche Serie - und suchte sich nach zwei Jahren einen neuen Job. Nach Umwegen in einem Kaltwalzwerk und dem Öffentlichen Dienst bewarb er sich erfolgreich bei der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg. Er drehte selbst einige Kurzfilme und schrieb die Bücher für ein halbes Dutzend weitere. Seit 1999 arbeitet er als freier Autor, Lektor und Dramaturg und inzwischen auch als Romanautor...