Thor: Love and Thunder

Irgendwann vergangenen Sommer, so wurde berichtet, trafen sich die Kreativen des Marvel Studios, um über die nächsten zehn Filme zu beraten, die das Marvel Cinematic Universe weiter vergrößern werden. Das wird, so könnte man sagen, auch höchste Zeit. Seit Avengers: Endgame vor immerhin bereits drei Jahren hat man nämlich das Gefühl, das MCU ist ein ins Schlingern geratener Ozeandampfer, der verzweifelt versucht, seinen Kurs wiederzufinden.

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Black Panther: Wakanda Forever

Als Black Panther in die Kinos kam und einen riesigen Hype entfachte, war klar, dass seine Bedeutung in erster Linie in der Tatsache seiner Existenz liegt und weniger darin, welche Geschichte er zu erzählen hat. Politisch und kulturell ist der Film ein Meilenstein der Geschichte: Die Hollywood-Großproduktion mit einer nahezu ausschließlich schwarzen Besetzung und Crew über einen schwarzen Superhelden, der eine technologisch überlegene afrikanische Nation anführt, hat mehr für das Selbstbewusstsein der Afro-Amerikaner, aber auch des dunklen Kontinents getan, als man sich als Weißer vorstellen kann.

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Morbius

Manchmal kommt es anders, als man denkt. Ursprünglich hatte ich geplant, meine üblichen Blog-Beiträge wieder aufzunehmen, nachdem wir im Oktober aus den USA zurückgekehrt waren, aber dann kam es schon während unseres Urlaubs zu Verzögerungen. Da Mark G. zu jedem Beitrag auch ein YouTube-Video veröffentlichen wollte, deren Herstellung aber enorm viel Zeit kostet, hinkten wir bereits nach wenigen Wochen mit unserem Zeitplan hinterher. Nach unserer Rückkehr wurde es leider nicht besser, weil sehr viel Arbeit liegengeblieben war und neue Aufgaben auf uns warteten. Und dann kam, wie immer völlig überraschend, Weihnachten.

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Mark G.’s MüFiWo 2023

Ich wage es ja kaum auszusprechen, aber das war meine 35. Münchner Filmwoche – wäre sie zwei Jahre in Folge wegen Corona nicht ausgefallen, dann hätte ich schon 37 auf dem Buckel. Und auch wenn ich jetzt zur älteren Generation mit viel Erfahrung gehöre, so habe ich mich wieder sehr auf diesen Branchentreff gefreut. Endlich wieder Freunde und Kollegen treffen, quatschen, essen, trinken und dann auch noch Filme, Trailer und sonstige Filmszenen kucken – das klingt ja fast schon wie ein Mini-Urlaub…

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Pi Jays Münchner Filmwoche 2023 – Teil 1

Als wir – leicht frierend und eiligen Schrittes – das Foyer des Mathäser-Kinos in München betraten, war es, als hätte es die Pandemie nicht gegeben, als wäre die letzte Münchner Filmwoche gerade mal zwölf Monate und nicht drei ganze Jahre her. Nichts hatte sich verändert, abgesehen vielleicht von den Motiven auf den aufgehängten Plakaten. Wir begrüßten liebe Freunde und gute Bekannte, plauderten eine Weile und gingen dann nach oben, um uns die erste Tradeshow anzuschauen. Business as usual, und Corona ist wieder nur eine Biermarke.

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Fazit

Alles geht einmal zu Ende. Am letzten Tag im September (wie konnte der Monat nur so schnell vorbeigehen?) verabschiedeten wir uns von Las Vegas und fuhren nach L.A. zurück. Der Verkehr war erneut furchtbar, vom San Bernadino-Pass bis zur Haustür unserer Freunde ging es bisweilen nur im Schneckentempo voran. Um eine kleine Pause zu machen, uns die Beine zu vertreten und eine Kleinigkeit zu essen, kehrten wir bei Wendy’s in Hesperia ein.

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Dominas, Neon-Zombies und Fatman

Weil wir nicht die ganze restliche, uns verbleibende Zeit in Los Angeles verbringen wollten, fuhren wir am letzten Sonntag im September noch einmal in die Wüste. Wir hatten überlegt, noch ein bisschen in Zion oder Bryce National Park wandern zu gehen, waren aber immer noch etwas ausgelaugt von unseren letzten Touren. Außerdem hätten wir dann erneut durch die Baustellen an der Grenze zu Arizona fahren müssen, und der Gedanke, wieder zweieinhalb Stunden oder länger im Stau zu stehen, hat dann den Ausschlag gegeben. San Diego wäre noch eine Alternative gewesen, aber die Hotels waren so exorbitant teuer, dass es erneut nach Las Vegas ging.

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