Februar

Nach wie vor ist der Februar der Monat, auf den ich am leichtesten verzichten könnte: Nass, kalt und grau, ist er das beste Argument fürs Auswandern in ein wärmeres, südländisches Klima. Am besten, man lenkt sich mit vielen tollen Filmen im Kino ab. Der Februar ist diesbezüglich zwar ein bisschen schwach aufgestellt, aber ein paar Filme habe ich schon gefunden, die mich interessieren, und auf einige freue ich mich sogar.

Enkel für Anfänger: Der Trailer macht richtig Spaß, und wir brauchen jede Menge erfolgreiche deutsche Produktionen, um heuer auf einen vernünftigen Marktanteil zu kommen.

Das Beste an Suicide Squad war Harley Quinn, und Margot Robbie ist eine der aufregendsten Schauspielerinnen der letzten Jahre, also werde ich mir wohl Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn ansehen. Frauenpower!

Bombshell – Das Ende des Schweigens: Auch hier geht es um Frauenpower, aber die Story nach wahren Skandalen bei Fox News ist so weit von der DC-Welt entfernt wie man sich das nur vorstellen kann. Einer meiner Heiß-auf-Filme des Jahres.

Für Horror-Fans dürfte Brahms: The Boy II auf jeden Fall etwas sein. Der erste Teil des Puppen-Grusels war ja recht originell.

Wer den alten Guy Ritchie vermisst hat, kommt bei The Gentlemen bestimmt auf seine Kosten. Gangster-Komödie mit dem gewissen Extra.

Horror trifft Thriller: Der Unsichtbare knüpft an die alten Universal-Themen an, und Blumhouse sorgt für den zeitgenössischen Touch. Elizabeth Moss wird von einem unsichtbaren Stalker verfolgt. Der Ausschnitt, den wir vorab gesehen haben, war großartig. Darauf freue ich mich.

Just Mercy: Zum Monatsende noch was Anspruchsvolles, ein Justiz-Drama über einen zu Unrecht zum Tode verurteilten Mann. So was können nur die Amerikaner gut erzählen.

Das sind sieben Filme, die das Potenzial haben, mich ins Kino zu locken, und darunter sind mindestens zwei, die ich unbedingt sehen will. Wenn mir nicht wieder eine hartnäckige Erkältung dazwischen kommt wie im Januar, dürfte das ein guter Kinomonat werden.

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Über Pi Jay

Eher ein Mann des geschriebenen Wortes, der mit fünfzehn Jahren unbedingt eines werden wollte: Romanautor. Statt dessen arbeitete er einige Zeit bei einer Tageszeitung, bekam eine wöchentliche Serie - und suchte sich nach zwei Jahren einen neuen Job. Nach Umwegen in einem Kaltwalzwerk und dem Öffentlichen Dienst bewarb er sich erfolgreich bei der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg. Er drehte selbst einige Kurzfilme und schrieb die Bücher für ein halbes Dutzend weitere. Seit 1999 arbeitet er als freier Autor, Lektor und Dramaturg und inzwischen auch als Romanautor...