Jurassic Park

Denkt man an Kinobesuche in Corona-Zeiten, fallen einem meist nur die negativen Seiten ein, vor allem die vielen verschobenen Filmstarts. Dabei gibt es auch Positives zu vermelden: Endlich sind wieder alte Filme auf der großen Leinwand zu sehen, die man vor vielen Jahren oder noch nie in dieser Form anschauen konnte. Meist sogar zu kleinen Preisen. Welcher Cineast lässt sich diese Gelegenheit schon entgehen?

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Oktober

Draußen ist es kalt und ungemütlich, also wird es Zeit, sich in den Kinosessel zu kuscheln und ein paar tolle Filme zu sehen. Leider hat es in den letzten Wochen weitere Verschiebungen im Startplan gegeben, die im Oktober dieses Vergnügen schmälern werden, aber das soll uns nicht unterkriegen lassen – auch ohne US-Blockbuster gibt es einiges zu entdecken:

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#amLeben

Südkorea wurde vielfach gelobt für seinen Umgang mit Covid-19. Zu einem großen Teil liegt das daran, dass das Land vor fünf Jahren mit einer Mers-Epidemie zu kämpfen und in der Folge einige Maßnahmen zur Eindämmung von Infektionskrankheiten implementiert hatte. Als 2015 ein einzelner Mensch über achtzig weitere infizierte, von denen fast die Hälfte starb, war das ein Weckruf – und vermutlich auch ein Schock. Möglicherweise erklärt das auch, warum es in Südkorea mehr Zombiefilme zu geben scheint als in anderen Ländern …

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New Mutants

Es ist meistens ein schlechtes Zeichen, wenn ein Film, der bereits seit drei Jahren abgedreht ist, mit so großer Verspätung in den Kinos startet. Bei New Mutants sorgten sicherlich noch besondere Umstände wie der Verkauf von 20th Century Fox an Disney sowie die Corona-Pandemie für diese Verschiebung, aber als informierter Zuschauer ist man schon misstrauisch. Im Augenblick starten jedoch so wenige Filme, noch dazu Produktionen, die mich wirklich interessieren, dass ich mich gefreut habe, mal wieder ins Kino gehen zu können, selbst wenn ich enttäuscht werden könnte …

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Lady Macbeth

Als erklärter Liebhaber historischer Filme gehörte das von der Kritik gefeierte Langfilmdebüt von William Oldroyd natürlich auf meine Watchliste. Ich kann mich nicht erinnern, ob ich schon vor dem Kinostart 2017 auf die Produktion aufmerksam wurde oder einen Trailer gesehen habe oder erst viel später auf den Film gestoßen bin. Vielleicht im Zusammenhang mit Florence Pugh, die seit Lady Macbeth immer bekannter wurde und inzwischen zu den gefragtesten Schauspielerinnen ihrer Generation zählt.

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Kindeswohl

Emma Thompson ist eine tolle Schauspielerin. Das erste Mal aufgefallen ist sie mir Ende der Achtziger in Das lange Elend an der Seite von Jeff Goldblum, in dem die beiden, wenn ich mich recht entsinne, in einer hinreißend komischen Sex-Szene eine Wohnung oder zumindest ein Schlafzimmer zerlegen.

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Winter’s Bone

Als Winter’s Bone 2011 in unsere Kinos kam, wollte ich ihn mir ansehen, weil ich nur Gutes gehört hatte, insbesondere über eine aufregende junge Schauspielerin, die das Zeug hat, ein Star in Hollywood zu werden: Jennifer Lawrence. Leider habe ich es nicht geschafft, ins Kino zu gehen, oder der Film lief nicht in einem Lichtspielhaus in meiner Nähe. Ich weiß es nicht mehr. Der Film geriet ein wenig in Vergessenheit, bis er dann im Spätprogramm der ARD lief und ich ihn aufnahm. Um ihn dann prompt erneut zu vergessen. Jetzt habe ich ihn endlich gesehen – allerdings auf Amazon Prime …

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Die Höhle: Das Tor in eine andere Zeit

Vielleicht hat es sich schon rumgesprochen, aber im Internet, insbesondere in den sozialen Medien, wird man häufig mit personalisierter Werbung konfrontiert. Diese speziell auf die ureigenen, persönlichen Bedürfnisse zugeschnittenen Botschaften der Industrie, die einen dazu verleiten sollen, dass man Dinge kauft, die man nicht kennt, ohne die man aber nicht leben kann, sind das Ergebnis eines komplexen Algorithmus, der sich aus dem Surfverhalten speist. Ich bekomme zum Beispiel Werbung für Treppenlifte und Schwangerschaftsmode, was bedeutet, dass ich durch das Internet surfe wie eine schwangere Seniorin. Sollte eine KI dahinterstecken, können wir uns alle beruhigt zurücklehnen – so schnell wird das mit der Übernahme der Weltherrschaft nichts.

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Es war einmal in Amerika

Dieser Klassiker steht schon seit vielen Jahren auf meiner Liste mit Filmen, die ich früher großartig fand und unbedingt wiedersehen möchte. Aber die lange Laufzeit von fast vier Stunden erfordert eine gewisse Planung, und man ist ja auch nicht immer in der richtigen Stimmung für ein ebenso elegisches wie brutales Mafia-Epos. Da der Film allerdings demnächst bei Amazon Prime verschwindet, war es der perfekte Zeitpunkt, um mich mit Sergio Leones letztem Werk zu beschäftigen.

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