Wie ich gestern schon ausgeführt habe, plagt mich seit langem eine gewisse Filmmüdigkeit. Ich versuche, jede Woche mindestens drei neue Filme zu sehen, um genug Material für meinen Blog zu haben, und oft genug fühlt es sich an, als müsste ich Hausaufgaben machen. Gleichzeitig werden nahezu jede Woche neue Serien angekündigt, die zumindest auf dem Papier origineller klingen als die meisten Filme, auch wenn sie es in den meisten Fällen dann nicht sind. Darüber hinaus gibt es in schöner Regelmäßigkeit frische Staffeln von Serien, die mir in der Vergangenheit gut gefallen haben. Insgesamt viel zu viel Content und zu wenig Zeit, sich das alles anzuschauen, weshalb meine Watchlist immer länger wird.
WeiterlesenMein Filmjahr 2025
Normalerweise erscheinen Jahresrückblicke Ende Dezember oder vielleicht noch im Januar, aber Mitte Februar hat man mit dem Vorjahr im Prinzip abgeschlossen. Tatsächlich war es anders geplant, aber die Pläne von Nagetieren und Bloggern verlaufen bekanntlich nicht immer reibungslos, und hier sind wir nun.
WeiterlesenZurück in die Zukunft
Unfassbare vierzig Jahre hat der Film inzwischen auf dem Buckel, und ich traue es mich fast nicht zu sagen, dass ich ihn als Teenager damals im Kino gesehen habe. Den Film habe ich in sehr guter Erinnerung, den Kinobesuch eher nicht, was an meiner aufdringlichen Begleitung lag, aber dafür ist dieser Nachmittag wenigstens unvergesslich geblieben. Was mich bei der erneuten Sichtung – ich schätze, ich habe den Film seit den Neunzigern nicht mehr angeschaut – jedoch am meisten verblüfft hat, war, wie frisch, witzig und originell er noch immer wirkt. Das Storytelling würde heute noch genauso funktionieren.
WeiterlesenTron: Ares
1982 war ein starkes Science-Fiction-Jahr im Kino. Am erfolgreichsten war natürlich E.T. – Der Außerirdische, es war aber auch das Jahr von Blade Runner, Star Trek II – Der Zorn des Khan, Das Ding aus einer anderen Welt und natürlich Tron. Darüber hinaus gab es auch erfolgreiche Wiederaufführungen von Krieg der Sterne und Alien und die Premieren ihrer Klone Planet des Schreckens sowie Alien – Die Saat des Grauens kehrt zurück, die wohl zurecht in Vergessenheit geraten sind. Streng genommen gehört ja auch Mad Max II zum Genre dazu, denn er spielt immerhin in der Zukunft, während ich mir bei Louis und seine außerirdischen Kohlköpfe nicht sicher bin.
WeiterlesenThe Running Man
Wir sind wieder da! Es hat lange gedauert, viel zu lange, und geplant war diese elfwöchige Pause natürlich auch nicht. Also, was ist passiert?
WeiterlesenKinky Boots
Auf der Suche nach interessanten, vielleicht auch älteren Filmen im Programm von Paramount+ bin ich letzte Woche auf diesen Titel gestoßen, der mir rein gar nichts sagte. Das dazugehörige Plakat und die Kurzbeschreibung ließen vermuten, dass er aus den späten Achtzigern oder frühen Neunzigern stammt, tatsächlich wurde er aber 2005 gedreht. Da auch der imdB-Wert annehmbar war und die Besetzung sich sehen lassen konnte, war ich neugierig.
WeiterlesenThe Rocky Horror Picture Show
Am selben Tag, an dem wir uns Der Herr der Ringe: Die Gefährten in einer Matinee angesehen haben, lief am Abend auch The Rocky Horror Picture Show in einer Wiederaufführung anlässlich des fünfzigsten Geburtstages seiner Erstaufführung. Ich hatte mir den Film aufgrund seines Kultstatus‘ einmal in den Neunzigern auf Video angesehen, aber keine rechte Freude daran gefunden: zu dilettantisch, zu obskur, zu viel Gesang. Heute weiß ich, dass man einen solchen Film niemals alleine anschauen sollte, sondern in einem vollen Kinosaal, am besten mit Fans.
WeiterlesenDas Kanu des Manitu
Wenn Hollywood auf späte, unerwartete Fortsetzungen setzen und damit die anhaltende Nostalgiewelle reiten kann, können wir das doch schon lange. Die Ankündigung, dass Michael Bully Herbig einen neuen Manitu-Film plant, sorgte vor Jahren auf der Münchner Filmwoche für kollektive Schnappatmung, denn das bedeutete volle Häuser und vor allem volle Kassen. Schließlich war Der Schuh des Manitu einer der erfolgreichsten deutschen Filme der Nachkriegszeit.
WeiterlesenDas Schweigen der Lämmer
Als ich im Vorfeld mit Bekannten und Nachbarn darüber sprach, dass wir uns Anfang November die Wiederaufführung von Das Schweigen der Lämmer anschauen würden, meinten gleich mehrere Leute, dass ihnen der Film zu unheimlich sei. Anscheinend haben manche Menschen schwache Nerven. Ich würde ihn ja eher als spannend beschreiben, und manche Aufnahmen der verstümmelten Opfer sind sicherlich nichts für zart besaitete Naturen, aber unheimlich?
WeiterlesenPredator: Badlands
Dan Trachtenberg scheint ein riesiger Predator-Fan zu sein, denn er hat dem Franchise in den letzten Jahren nicht nur eine Frischzellenkur verpasst, sondern es dabei auch ordentlich gegen den Strich gebürstet. Prey und Predator: Killer of Killers waren spannende Actionfilme, die noch dem Narrativ des Originals folgten und den Predator als bösen Antagonisten auftreten ließen, gegen den die Helden ins Feld ziehen müssen. Doch der Animationsfilm ging bereits einen Schritt weiter, indem er zum Teil auf der Heimatwelt der Weltraumjäger spielte und einen Einblick in deren gewaltverherrlichende Kultur gab.
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